Visualisierung für Architektur und Immobilien

 

Begriffe und Erklärungen

2D / 3D / Perspektive / 3D-Planung / 3D-Darstellung

3D oder 3-D ist eine verbreitete Abkürzung für dreidimensional und ein Synonym für räumliche Körper. (aus http://www.wikipedia.org/)
Die drei Dimensionen sind umgangssprachlich die Höhe, die Breite und die Tiefe. Mit diesen Angaben kann die Geometrie jedes Objektes beschrieben werden. Z.B. ist ein Schrank 2,00m hoch, 3,20m breit und 0,60m tief.

Schwieriger ist die zeichnerische Darstellung. Auf einem Papier hat man nun mal nur zwei Richtungen (= Dimensionen) zur Verfügung. Diese 2-Dimensionalen Darstellungen (2D) sind eben und nicht räumlich. Sie entsprechen nicht unseren Sehgewohnheiten und man benötigt einige Übung um sie „lesen“ zu können.

Um ein Objekt auch auf Papier räumlich wirkend darstellen zu können, wurden im Laufe der Zeit Techniken entwickelt. Der Überbegriff für diese Techniken ist die Perspektive (= dem Augenschein entsprechende ebene Darstellung räumlicher Verhältnisse und Gegenstände (aus Der Grosse Duden, Fremdwörterbuch 5)). So gibt es die Militär-, Kavalier- und Fluchtpunktperspektive. Die letztgenannte ist die wichtigste und aufwändigste. Sie liefert uns einen realistischen Eindruck, vergleichbar mit einer Fotografie.

Dank leistungsfähiger Computer und spezieller Programme können Perspektiven berechnet werden.

Das funktioniert jedoch erst nach Eingabe vieler Informationen in das Programm. Das Objekt, z.B. der o.g. Schrank, muss durch diese Eingaben „beschrieben“ werden. Der Computer verarbeitet diese Beschreibung zu einer Darstellung.

Wenn die Eingaben alle drei Dimensionen beschreiben, spricht man von einer 3D-Planung. Die 3D-Planung ist die unbedingte Voraussetzung für jede 3D-Darstellung.

Visualisierung

Dies Wort meint in diesem Zusammenhang das Sichtbarmachen, das Anschaulichmachen von vielen Informationen, wie sie z.B. in einem möblierten Raum vorhanden sind. Das Ergebnis einer Visualisierung ist ein Bild, das wir betrachten („lesen“) können.

Rendering

Rendern ist der Fachausdruck für den technischen Vorgang im Computer: „Das Computerprogramm rendert.“ Das Ergebnis des Renderns ist das Rendering: die bildhafte Darstellung von Objekten.

Einsatzbereiche und Nutzen von Visualisierung

Aus www.wikipedia.org:

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ ist ein Sprichwort und eine Metapher für den Mehrwert von Bildern gegenüber ausschließlichem Text. Es bezieht sich darauf, dass komplizierte Sachverhalte oft mit einem Bild oder einer Darstellung sehr einfach erklärt werden können und ein Bild meist einen stärkeren Eindruck auf den Betrachter ausübt als ein umfangreicher Text.

In der Werbung wird Visualisierung schon recht lange angewandt.

Die Nutzung im gesamten Bereich der Architektur nimmt ständig zu. So kann von einer städtebaulichen Situation, von der Gestaltung des Baukörpers oder seiner Fassaden, der Einrichtung von Räumen und deren farblicher Gestaltung, bis hin zur detaillierten Darstellung von Objekten wie Lampen oder Möbeln, alles dreidimensional eingegeben und bildhaft dargestellt, also visualisiert werden.

Der Hauptnutzen einer Visualisierung liegt in der großen Aussagekraft des Renderings, die von jedem erfasst werden kann.

Beispiele

1. Immobilienvermarktung

das Rendering eines eingerichteten Zimmers zeigt dessen Wohnwirkung und regt die Gestaltungsphantasie stärker an, als die Fotografie des leeren Raumes. Es ist unabhängig von äußeren Umständen wie Wetter und Jahreszeit. Es ist flexibel: die Einrichtung kann ausgetauscht, die Wandfarbe verändert werden.

2. Ladenbau / Ladeneinrichtung

das Rendering kann einen Eindruck zu Raumwirkung und Atmosphäre eines Ladenlokals vermitteln, der durch die geplante Ladeneinrichtung entstehen kann und dadurch Entscheidungen erleichtern.

3. Raumgestaltung

das Rendering kann die Wirkung verschiedenster Kombinationen von Materialien, Oberflächen und Farben realitätsnah in ihrem Zusammenhang darstellen: gefällt mir diese Polstergarnitur auf diesem Bodenbelag mit dieser Tapete in diesem Raum?

Informationen

Förderprogramme der KfW-Bankengruppe

aus wikipedia.org:

„Die KfW Bankengruppe oder KfW (vollständiger Name gemäß § 1 Abs. 1 S. 1 KfW-Gesetz: Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR). Die Gründung der KfW erfolgte auf der Grundlage des „KfW-Gesetzes“[1]. Die Rechtsaufsicht hat das Bundesministerium der Finanzen.[2]

Allgemeines zur KfW-Bankengruppe

Die Aufgabe der KfW-Bankengruppe besteht in der Realisierung von öffentlichen Aufträgen wie der Förderung von Mittelstand und Existenzgründern, der Gewährung von Investitionskrediten an kleine und mittlere Unternehmen sowie der Finanzierung von Infrastrukturvorhaben und Wohnungsbau, der Finanzierung von Energiespartechniken und der kommunalen Infrastruktur. Weitere Betätigungsfelder sind Bildungskredite, Export- und Projektfinanzierung sowie der Bereich Entwicklungszusammenarbeit.“

Interessante KfW-Förderprogramme

aus http://www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Programmuebersicht:

Bauantrag

Ein Bauantrag ist die Bezeichnung für den Antrag, den der Bauherr bei der zuständigen Baubehörde stellen muss, wenn er bauen will. Der Bauherr beantragt damit die Baugenehmigung, ohne deren Vorliegen in der Regel nicht gebaut werden darf.

Weshalb verlangt die Gemeinde einen Bauantrag?

Jede Gemeinde hat mannigfache Aufgaben. Zu diesen gehört die Gefahrabwendung von ihren Bürgern sowie die Aufrechterhaltung einer gedeihlichen und friedlichen Nachbarschaft. Um die von einem Bauvorhaben möglicherweise ausgehenden Gefahren und Nachteile für davon betroffene Bürger zu verhindern, wurde ein Regelwerk entwickelt. Die Behörde wird durch einen Bauantrag über das Bauvorhaben umfassend informiert und kann somit ihren Aufgaben nachkommen.

Im Mittelpunkt des Regelwerkes steht die Bauordnung für das Land NRW (BauO NRW), die in sieben Teilen und 91 Paragraphen viel erklärt und festlegt. Ein weitergehendes Eingehen auf die Inhalte der BauO NRW würde jedoch den hier vorgegebenen Rahmen sprengen. Bitte wenden Sie sich mit ihren Fragen an eine fachkundige Stelle (zuständige Behörde bei Ihrer Gemeinde, Architekten, Bauingenieure, Juristen).

Bauvorlagen

Bauvorlagen sind Unterlagen (Pläne, Berechnungen, Formulare) die ein Bauantrag ”für seine Bearbeitung sowie für die Beurteilung des Bauvorhabens“ (aus §69 BauO NRW) enthalten muss.

Bauvorlageberechtigung

Im § 70 BauO NRW ist für Nordrhein-Westfalen festgelegt, dass Bauvorlagen von einem bauvorlageberechtigten Entwurfsverfasser durch Unterschrift anerkannt sein müssen. Des weiteren bestimmt § 70 BauO NRW für welche Bauvorlagen dies nicht gilt und wer Bauvorlageberechtigt ist.

Gewährleistung

Ein Käufer darf erwarten, dass eine Kaufsache frei von Mängeln ist. Für die Mängelfreiheit ist der Verkäufer verantwortlich, er hat diese zu gewährleisten. Rechtlich geregelt ist die Gewährleistung im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB).

Gewährleistungsfristen / Beweislastumkehr

Wäre die Gewährleistung des Verkäufers zeitlich unbegrenzt, so wäre er ungerechtfertigt benachteiligt. Deshalb hat der Gesetzgeber Fristen (Zeiträume) bestimmt, in denen der Verkäufer im Falle eines gerügten Mangels beweisen muss, das dieser nicht ihm angelastet werden kann. Kann er das nicht beweisen, hat der Käufer bestimmte Rechte (siehe BGB).

Tritt ein Mangel nach Ablauf der gesetzlich festgelegten Fristen auf, so ist die Beweislast umgekehrt. Nun muss der Käufer beweisen, das der Mangel in der Verantwortung des Verkäufers liegt.

Gut zu wissen

In dieser Rubrik möchten wir in loser Folge Begriffe aus unserer Arbeit vorstellen, die vielleicht nicht jedem geläufig sind.

Zusätzlich erhält sie Informationen, die Ihnen nützlich sein können.